Liebeslieder

St. Jürgen Kirche Flensburg, Jürgensgaarder Str. 1, 24943 Flensburg

Nataša Mirković Trio (BIH/F/US)

Nataša Mirković (Gesang)
Michel Godard (Tuba, Serpent)
Jarrod Cagwin (Percussion)

„En El Amor“ – In der Liebe… mit Balladen, Hochzeitsliedern, und Romanzen erzählt die bosnisch-stämmige Nataša Mirković Alltagsgeschichten von Liebe, Vergänglichkeit, Schmerz und Sehnsucht. Gleichzeitig nimmt die Gesangskünstlerin uns mit zu ihren Wurzeln. Denn die Geschichten entstammen allesamt aus früheren Zeiten überlieferten sephardischen Volksliedern. Tief verwurzelt in der Tradition lässt Nataša Mirkovic ́ die Musik mit ihren faszinierenden Melodien wieder aufleben. Behutsam befreit von jeglichem Pathos und reduziert auf das Wesentliche, präsentiert sie uns zusammen mit Michel Godard am Serpent (Vorläufer der Tuba) und Jarrod Cagwin an orientalischen Perkussionsinstrumenten Liebeslieder von atemberaubender Poesie und Schlichtheit.

 

Etta Scollo Trio (I/D)

Etta Scollo (Gesang, Gitarre)
Susanne Paul (Cello, Stimme, Multiinstrumente)
Cathrin Pfeifer (Akkordeon)

Mit Etta Scollo als zweite starke Frau verspricht es ein einzigartiger Liebesliederabend in der „hyggeligen“ St. Jürgen Kirche zu werden. Von Kritikern als „die Stimme Siziliens“ bezeichnet entführt sie mit ihrer Musik – irgendwo zwischen Folk aus ihrer Heimat, Chanson und Pop gelegen – das Publikum in andere Welten. Ihre Lieder, die meist von der Liebe handeln, singt sie in ihrer Heimatsprache. Passend erzählt sie die dazugehörigen Geschichten – manche selbst erlebt, andere übertragen. Das alles mit viel Herz und Schmerz, aber nie kitschig, sondern voller Ironie und Witz. Wirkt sie im einen Moment mädchenhaft zerbrechlich, entwickelt ihre Stimme im nächsten Moment eine Kraft, die im Zuhörer Melancholie und Zuversicht zugleich entfacht.

Text zum Programm:

 IL PASSO INTERIORE – Der innere Schritt: „Jeder Veränderung in unserem Leben geht ein innerer Schritt voraus“ 
 
„Die Sprache und die Musik, das gedichtete Wort und der komponierte Klang: Bei Etta Scollo gehen die beiden eine ständig neu aufblühende Partnerschaft ein, seit sie 2005 mit „Canta Ro‘“ Gedichte ihrer Landsfrau Rosa Balisteri aufgegriffen hat. Nie zuvor jedoch hat die Sizilianerin Sprache in so umfassender Weise, aus so vielen unterschiedlichen Quellen in tönende Form gegossen wie auf ihrem neuen Werk: Auf „Il passo interiore“ begleitet sie den Menschen auf seiner inneren Reise – eine Reise mit Texten aus einem halben Jahrtausend, die philosophische, spirituelle und stets humanistische Züge besitzt.“ ( Stefan Franzen

 

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