

Das war die folkBALTICA 2012
SCHWEDISCHE POLSKAS AUF DEM WEG NACH DEUTSCHLAND
LIRA Juni 2012, Text: Karin Jacobson, Übersetzung: Margareta Harding und Jens-Peter Müller
Es ist Samstagabend beim Festival folkBALTICA und die Schlüsselharfe füllt den ganzen Kirchenraum. Rund um die 16 Teile dieses Instrumentes klingt Magnus Zetterlunds Mandoline und im Fundament wird alles gefüllt von Anders Löfbergs Cello. Trotz der frühen Zeit von 17.00 Uhr hat das Gerücht um die Klasse des Trio Nordic jeden Stuhl im Saal gefüllt. Und während 70 Minuten, inkl. ein bisschen Schnack auf Schwedisch und zwei Zugaben hören 200 Personen konzentriert Polska, Vals und Folk-Reggae. Und danach kauft ein Viertel des Publikums die neue Platte.
Eigentlich ist es so selbstverständlich, dass man kaum darüber nachdenkt: Deutsche haben Schweden gern. Es ist nun mal so: sollte man ein Schablone von einem ausländischen Tourist in Stockholm nehmen, würde es wahrscheinlich ein älteres Ehepaar sein, dass Elche kauft, nach roten Häuschen sucht und zum Vortrag über das Sozialversicherungssystem geht.
Diese allgemein positive Einstellung dient vielleicht zuallererst auch als Erklärung dazu, warum die Deutschen schwedische Folkmusik so gern haben. So ist es nämlich. Viel Künstler meinen auch, dass der deutsche Markt in den letzten Jahren ganz entscheidend für ihr Einkommen gewesen ist.
Man fragt auch natürlich, ob man wirklich Polska und alte Balladen lieben, nur weil man das Allgemeinrecht und Ikea liebt? Einer der darüber und über ähnlich Sachen nachgedacht hat, ist der Mann, der ganz hinten an der Wand steht und tanzt, Festivalchef Jens-Peter Müller, derjenige auch, der Nordic eingeladen hat. Als künstlerischer Leiter für das größte Festival für nordische Volksmusik in D und damit einer der ersten Botschafter für schwedische Folkmusik hat er auch eine Theorie darüber, was gerade das Anziehende an der schwedischen Tradition ist: „Es geht dabei um Sehnsucht. Sehnsucht nach Natur, und zur Musik, die inspiriert ist von Natur. Eine Art Stille. In eurer Musik gibt es Pausen.“
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5500 Besucher und viele Highlights
Flensburger Nachrichten | 15.05.2012 | von Joachim Pohl
5500 Zuschauer besuchten die 55 Veranstaltungen der achten Folk-Baltica. "Ich bin absolut zufrieden und hoch erfreut", sagte gestern Jens-Peter Müller, künstlerischer Leiter des Festivals. "Und erleichtert", fügte Rainer Prüß als einer der Gesellschafter hinzu. Müller und Prüß berichteten von begeisterten Zuhörern und Musikern, die die Begegnungen mit Kollegen aus anderen Ländern schätzten. Als Entdeckung des Festivals hob Müller die schwedische Band "Nordic" hervor, die bei insgesamt fünf Konzerten Jubelstürme ausgelöst hatte.(..)
Am Sonntag erlebte das Publikum im "Visecafé" noch einmal Folk-Baltica in Bestform:(...)
FolkBALTICA verbindet Musik und Kunst
Flensburger Tageblatt | 05.05.2012 | Unter Nachbarn - Kulturtipp
Innovative Wege geht Folk-Baltica mit dem Proiekt ,,Connecring Art & Music", einem Zusammenspiel zwischen bildender Kunst und Musik. Dabei geht es um eine
Interaktion von Musikern mit den Ausstellungsobjekten und dem Ausstellungsraum.
Baltische Faszination
Flensborg Avis | 12.05.2012 | H.C. Davidsen
(aus dem Dänischen übersetzt von Martina Martinen)
Es ist bedenkenswert, welchen Appell die Musik von den Stränden und Urwäldern des Baltikums in unserer hochtechnologischen Gesellschaft haben können. Die litauische Gruppe Sutaras gab ein Konzert, wo Repertoire und Technik spitzenmäßig waren.
Oeversee. Ein litauisches Orchester in einer romanischen Kirche, die dem fahrenden, heiligen St. Georg geweiht ist. Man kann nichts anderes sagen, als, dass das Musikfestival folkBALTICA damit ganz zurück zu den Wurzeln geht- in die Urzeit- und durchgehend ökologisch. Kein Strom an den Instrumenten. Eine Erzählung davon, dass das Litauische eine der ältesten Sprachen in Europa ist, verwandt mit Altpreußisch, das längst ausgestorben ist. Traditionelle Männertrachten und Panflötenklänge, die sich anhören, als ob sie aus dem Inneren der Wälder kommen, die über ein Viertel Litauens bedecken. Fünf Musiker des Quintetts Sutaras präsentierten sich mit über zwanzig verschiedenen Instrumenten im Chor der Kirche und lieferten ein gut eineinhalbstündiges Konzert, welches das Publikum dazu brachte, den Musikern vier Extranummern abzufordern. Tanzmusik und Volkslieder, Hirtenfolklore auf alten Horninstrumenten und Meditationsmusik aus dem Baltikum spielt die Gruppe, die 1988 gegründet wurde. (...)
Herrlich von Konventionen befreit
Kieler Nachrichten | 11. 05. 2012 | von Manuel Weber
folkBALTICA: Bejubeltes Konzert der schedischen Folkband Nordic und des deutsch-finnischen Trios Saimaa
Büdelsdorf . Die ausverkaufte ACO Wagenremise im Kunstwerk Carlshütte steht Kopf: Gerade verlief sich der letzte Ton der Spontanjam von Saimaa und Nordic, die zum Doppelkonzert der folkBALTICA antraten. Der Jubel ist ohrenbertäubend - da peitscht Nyckelharpa-Spieler Erik Rydall die soeben verklungene Polka mit einem kräftigen ,,Hepp" in eine weitere Runde. Woraufhin Festivalleiter Jens-Peter Müller seine Dankesrede verschiebend tanzend von der Bühne hüpft.
8. Folk-Baltica Romantik im neuen Klanggewand
Flensburger Nachrichten | 14. Mai 2012 | Von pop,wal,was
Die große Vielfalt beim achten Festival: Alte Musik aus Flensburg, finnisches Tango-Feeling und nordischer Blödsinn zur Mitternacht
Flensburg. Kein Folk-Baltica ohne Spezialprojekte: In diesem Jahr war es die "Müller-Musik", die nicht etwa zu Ehren des Festivalchefs Jens-Peter Müller in Auftrag gegeben wurde, sondern auf ein mysteriöses Flensburger Brüderpaar aus dem 19. Jahrhundert zurück geht. Harald Haugaard, musikalisches Zentralgestirn des Festivals, begeisterte das Publikum auf der Hauptbühne gleichermaßen mit Geigenspiel und dänischem Charme. (...) Das ausverkaufte Haus tobte, doch nach zwei Zugaben war Schluss.
Unter dem Motto "Mondnacht" einschließlich des dazu passenden Gemütszustandes zwischen Sehnsucht und Melancholie, Hoffnung und Zweifel stand der Sonnabend samt mondanhimmelndem Männerchor mit Reinhard Salamonsberger als Anführer. (...) Atemberaubend schön, wie Bobo mit ihrer facettenreichen, leicht kratzigen Stimme die großen Gefühle von Liebe und Leid besingt, irgendwann gar mit einem Megafon verstärkt "Die Gedanken sind frei" postuliert. Derweil erzeugt Herzfeld aus seinem präparierten Klavier schier unglaubliche Klänge zwischen Hämmern, Trippeln und Zupfen, während sich Chisholm oftmals mit lang gezogenen Tonfolgen und aus dem Instrument erzeugten Atemgeräuschen um das Organische kümmert. Eher synthetisch unterwegs ist zumindest Christian Beckers an den Tasten für die deutsch-finnische Combo "Saimaa". Streicher, Glocken und Bässe bringt der Pianist zum Klingen beim Folk für alle, dem auch die starke Stimme der Sängerin des Trios zuträglich ist. Ob mit oder ohne Echo: Anna-Katariina Hollmérus moderiert frisch und frech durch ihr Programm voller Tango und Poesie und gibt auch gleich noch eine kleine Nachhilfeminute in Finnisch. Drummer David Herzel hält Schritt - solide, zurückhaltend, harmonisch. Mit fein ironischer Politsatire und viel Poesie beschließen Hans-Eckardt Wenzel & Band den Abend.
Musik ohne Grenzen
SHZ | 15.05.2012 | Von Solveig Rathjens
Folk Baltica: Dänisches Frauen-Trio "Zenobia" begeistert mit alten Liedern und neuen Melodien
Eckernförde. "Hyggelig", also besonders gemütlich, sei die Begegnung der drei Frauen der dänischen Folk-Pop-Band "Zenobia" mit den Vertretern der dänischen Minderheit in Eckernförde gewesen.
Hausgemachte Harmonie
Flensborg Avis | 15.05.2012 | H.C. Davidsen
(aus dem Dänischen übersetzt von Martina Martinen)
Flensburg. Vier hübsche und wohl-singende schwedische Mädchen eröffneten das Abschlusskonzert von der Orgelempore, als folkBALTICA am Sonntagabend sein Festivalfinale in der St. Johannis Kirche in Flensburg feierte. Die A-cappella-Formation Kongero sang Hirtenlieder aus ihrer Heimat in Schweden, und weil man sie nicht sehen konnte, war es, als ob der Gesang ein Teil des Kirchenraumes war. Aber das war nur ein Vorspiel für den dreiteiligen Abend, beginnend mit den Landstreichern der Musikschule Flensburg, darauf die vier schwedischen Sängerinnen, das norddeutsche Quintett Phon und zu und zum Schluss alle Musiker, die im Chor der Kirche mit einem gemeinsamen Stück versammelt waren.
Das Folkorchester „Landstreicher“ präsentierte schöne eigene Kompositionen der Schüler! Es ist imponierend, dass sie so früh schon so fortgeschritten sind.. Da ist schon richtig viel heraus gekommen- und es kann noch mehr daraus werden. Dazu kommt, dass die Orchesterleiterin und Mentorin Christiana Voss eine gute Energie zum Publikum und zum Orchester ausstrahlte.
Die schwedische Gruppe Kongero war mehr fern der Heimat. Beim Konzert in der St. Johannis Kirche bekamen Emma Bjørling, Anna Wilkenius, Lovisa Liljeberg und Lotta Andersson nur relativ kurze Zeit für ihre dichte Harmonik, rhythmischen Drive und spannenden Klänge. Mit Stimmen, die perfekt zueinander passen, avancierten Arrangements und großem technischen Können, überzeugten sie, dass sie noch viel mehr können, als dass was wir zu hören bekamen. Das war nordische A-cappella-Musik mit großer Klarheit.(...)
Bei folkBALTICA trat Achim Prigge mit dem Quintett „Phon und Zu“ zum ersten Mal auf, mit neuem Material und machte gute Reklame für das sich entwickelnde Folkmusikmilieu in Schleswig-Holstein. Es eigene Musik, die Phon und zu auftischte. Daher die Überschrift „Eigengewächse“. Primär Tanzmusik, Walzer, Polskas, und romantische Kompositionen, wie „Hütte und Kerze“ – poetischer kann es kaum werden. Und wie man sagt so schön: Wenn man richtig ökologisch sein will, soll man das lokale Gemüse der Jahreszeit essen.(...)
Wie es üblich ist bei den Abschlusskonzerten der folkBALTICA ist, waren alle Bands auf der Bühne, für ein paar gemeinsame Nummern, um das Ganze ausklingen zu lassen und eine Gemeinschaft zu bilden.(...)
Heiße Rhythmen machten Regen und Sturm vergessen
SHZ |15.05.2012 |Ursula Raddatz
Langballig. Kaum ein Ambiente hätte passender sein können für ein "Folk-Fest" im Rahmen des Festivals "Folk Baltica" als die alte Scheune aus dem Jahre 1610 im Landschaftsmuseum Unewatt.
(...)
Die Kälte, den Wind und den Regen draußen hatten die ausgelassen mitfeiernden Zuhörer schnell vergessen.
"Zenobia" mit Mette Katrine Jensen,Charlotte und Louise Støjberg sowie das Duo Nancy Thym und Thilo Viehrig erhielten stehende Ovationen
Doppelkonzert im Haizmann-Museum
SHZ | 14. Mai 2012 | Von kon
Niebüll. Niebüll hat inzwischen den Status eines festen Spielortes für die Festival-Veranstaltung "Folk Baltica" erlangt. Das ist laut Museumskustos Dr. Uwe Haupenthal eine große Ehre auch für das Richard-Haizmann-Museum. (...)Folklore hat nach wie vor ihre Liebhaber, wie die stehenden Ovationen im voll besetzten Museumssaal am Schluss des Doppelkonzertes in Niebüll bewiesen.
"Folk-Baltica": Meditative, humorvolle und fetzige Klänge in der Kirche an der Steilküste
SHZ | Kreis Schleswig-Flensburg | 14. Mai 2012 | Von Ursula Raddatz
Neukirchen. Wenn in der Kirche "der Teufel los ist", wenn junge Menschen Musik aus Vergangenheit und Gegenwart verknüpfen, alte Tradition bewahren und Neues entwickeln, dann ist das "Folk-Baltica". Dieses Festival, das - Grenzen sprengend - Musik und Musiker aus dem Ostseeraum munter miteinander zu mischen versteht, ist inzwischen selbst zur Tradition geworden und sucht sich immer wieder ganz besondere Aufführungsorte aus. (...)
Wer wollte da noch still sitzen und sich aufs Zuhören beschränken. Zum Schluss vereinigten sich alle Musikgruppen des Abends um - mit liebevoller Verbeugung an das Kirchlein - ein altes Kirchenlied zu zelebrieren, aus dem gerade wieder entdeckten Schatz der "Müller-Musik", einem beinahe vergessenen 200 Jahre alten Notenbuch zweier Flensburger Brüder. Von meditativ bis humorvoll, von fetzig bis zärtlich - ein großartiges Konzert, das Appetit macht auf das weitere Programm von "Folk-Baltica".
Folk-Baltica: Mit feurigem Klezmer in die Nacht
Flensburger Nachrichten | 14. Mai 2012 | Von was
Flensburg. Temporeich und leidenschaftlich ging die Folk-Baltica am Freitag Abend in die Spätschicht. Im Volksbad spielte die Hamburg Klezmer Band auf - und versorgte eine begeisterte Menge mit tanzbarem Liedgut. Denn trotz sehr unterschiedlicher Einflüsse aus jüdischer, moldawischer, ukrainischer und rumänischer Musik läuft es doch zumeist auf einen großen gemeinsamen Nenner hinaus: hurtige Polkabeats, bei denen kein Bein still stehen kann. Mehr lesen
Heißblütig und melancholisch
Schleswiger Nachrichten | 12. Mai 2012 | Von Thorge Rühmann
Das finnische Trio "Saimaa" gastierte im Rahmen der "Folk Baltica" im Volkskunde-Museum
Schleswig. Es ist schon kurios, welche Macht Musik hat. Wie schnell sie Menschen aufwühlen, besänftigen, schlicht verändern kann. Dieses Phänomen wurde einmal mehr deutlich während eines Konzerts im Rahmen der "Folk Baltica": Das Trio "Saimaa" traf genau die Töne, spielte die Musik, die das Publikum entführte. Wohin? In den Norden, nach Finnland. In die Baumwüste, wo der immer gleiche Birkenwald bis weit hinter den Horizont reicht. Beim Konzert im Volkskundemuseum waren diese Bäume auch tatsächlich zu sehen. Anna-Katariina Hollmérus, begleitet von einem Drummer und einem Pianisten, sang nicht nur in ihrer Muttersprache, sondern hatte zugleich auch Bilder rund ums Publikum an die Wand gehängt. (...) Also: Aufgabe erfüllt, Grenzen nach dem Motto "Deutschmark und Däneland" - im Geiste - weit überschritten!
Rappen mit einer Dame und Radfahren mit der Mafia
Flensburger Nachrichten | 14. Mai 2012 | Von wal
Flensburg. "Die hat Hitler überlebt", zitiert Dirk Dillmann den neunjährigen Tjark. Der Junge habe Esther Bejarano und der Microphone Mafia schon zugehört, bevor sie zu Gast im BMX- und Skatepark in der Neustadt war und ihn von sich aus auf das Erlebnis angesprochen, erzählt der Sportpirat. Auch andere Kinder, Mütter, Väter, Großeltern werden sicher berichten: Nicht nur von BMX-Show, Sofas und Sesseln mitten im Skatepark oder Waffeln und Weinblättern für die Zuschauer, sondern von der alten Dame, die rappen kann. "Ich werde desertieren", singt die 87-jährige Hamburgerin, eine der Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz. Sie betont den Lebenswillen in ihren Liedern, mit kämpferischen Gesten, Takt und Texten und einem Banner gegen Krieg. (...) Die Rap-Familie bewegt buchstäblich sogar coole Biker.
Fischstäbchen braten und Küsschen klauen mit drei "Lappen"
Flensburger Nachrichten | 14. Mai 2012 | Von was
Flensburg. Es mutete extrem schräg bis surreal an, was das Hannoveraner Trio Nordkvark bei seinem "Lappenmusical" im Treppenhaus des Museumsbergs darbot. Passend für die schon traditionelle Experimentierbühne der Folk-Baltica am späten Sonnabend. (...)Wunderschön intonieren Nordkvark dreistimmig den Abba-Klassiker Waterloo als "Wasserloch", aus dem ein echter Lappe sich gefährlichen Wildlachs fängt. Den haben sie sich gleich mitgebracht, und so wird ein höchst amüsiertes Publikum Zeuge, wie die Herren sich live auf der Bühne Fischstäbchen braten, die sie gern an weibliche Zuschauer verteilen - im Tausch gegen nachdrücklich eingeforderte Küsschen und Heiratsangebote.
Geglückte Eröffnung
Flensborg Avis | 11.05.2012 | H.C. Davidsen
(aus dem Dänischen übersetzt von Martina Martinen)
Das Konzert „Methea“ der Gruppe Abild wurde zu einer besonders geglückten Eröffnung von folkBALTICA. Hier waren vier tüchtige und engagierte Musiker, der Pianist mit rhythmischer, jazziger Ausbildung, die drei anderen aus der Folkmusiklinie des Musikkonservatoriums in Odense. Anna Aagaard Hansen hat noch nicht ihren Abschluss vom Konservatorium bekommen - aber dass sie bald etwas anderes bekommen wird, konnte man unter ihrem Kleid sehen…. Die Freude der Musiker am Spiel war offenkundig und gewürzt mit Talent und technischem Können, ansteckend in solcher Art, dass das Publikum dieses mit stehendem Beifall dankte.(...)
Es war in erster Linie Kompositionsmusik, die gespielt wurde und keine traditionelle Volksmusik und das in der ausgezeichneten Akustik auf dem Glücksburger Schloss, wo der Holzboden zu einem guten weichen Klangbild beitrug. Vor einigen Jahren präsentierte folkBALTICA den Komponisten Rasmus Storm, welcher ein Vetter von Mette Maria Jacobsens Mutter war und es ist nicht auszuschließen, dass dieser Rasmus Strom einige Melodien zu dem alten Notenbuch hinzugefügt hat. (...)
Ein durch und durch herrlicher Abend mit einem guten Publikum und wie Anna Aagaard Hansen selbst in einem Gespräch mit Flensborg Avis feststellte: „Ein wunderbares Publikum. folkBALTICA ist ein tolles Festival. Hier wird fast mehr dänische Volksmusik präsentiert, als zuhause in Dänemark.“ (...)
Internationaler Festival-Auftakt
Flensburger Nachrichten | 12. Mai 2012 | Von Joachim Pohl
Flensburg. Ein Afrikaner bei Folk-Baltica - das hatte es zuvor noch nicht gegeben. Sam Nyassi aus Gambia sang und trommelte zusammen mit der deutschen Band "Strom und Wasser" ein berührendes Lied in seiner Muttersprache und erntete begeisterten Applaus. Musik aus Litauen ("Sutaras"), Dänemark ("Abild"), Schweden ("Nordic") sowie Deutschland und Gambia wechselte sich beim Empfang zum Auftakt des achten Festivals Folk-Baltica gestern im Rathaus mit Reden ab. "Massengeschmack - das können andere", sagte Oberbürgermeister Simon Faber. "Die Zukunft gehört der Nische. Und Nische, das kann unsere Region." Folk-Baltica sei "ein Festival der Spitzenklasse"; selbst in Berlin sei er darauf angesprochen worden. Die Sønderborger Bürgermeisterin Aase Nyegaard sprach von einer "unglaublich wertvollen Entwicklung" im Grenzland; "das Herzogtum ist zurück, aber ohne Herzog!", spitzte sie zu. "Sie haben Großes auf die Beine gestellt!", lobte Susanne Bieler-Seelhoff (Kultusministerium). Für die Flensburger Konzerte heute und morgen gibt es noch Karten an der Kasse.
Musik aus dem Land der Elfen
12. Mai 2012 | SHZ | Von Carola Flügel
Die "Harald Haugaard & Helene Blum Band" verzaubert die Folk Baltica-Zuhörer im ausverkauften Carls Showpalast
Eckernförde. Wenn es Begriffe gibt, die im Zusammenhang mit dem Konzert der dänischen "Harald Haugaard & Helene Blum Band" gerne öfter genannt werden dürfen, dann sind es "zauberhaft","Anmut" und "skandinavischer Charme". Im Rahmen der Folk Baltica spielten und sangen sich die hochprofessionellen fünf Musiker, allen voran Harald Haugaard und Helene Blum, in die Herzen des Publikums. Wieder einmal war Carls Showpalast fast ausverkauft und wieder einmal bekamen die Gäste dafür ein Konzert der Extraklasse.(...)
Übrigens - DeutschlandRadio Kultur wird genau wissen, warum genau dieses Konzert live mitgeschnitten wurde.
Gar nicht verstaubt: Folk zum Tanzen und Träumen
11. Mai 2012 | SHZ | Von Sabine Sopha
Auftakt von Folk-Baltica in der ACO-Wagenremise / Andrang war größer als die Anzahl der Plätze
Büdelesdorf. (...)Fazit: Gelungener kann ein Auftakt für die Folk-Baltica wohl kaum sein. Musik zum Träumen, Lachen, Tanzen. Und dann noch eine ungeplante Session der beteiligten Musiker. "Mann - war das schön!", seufzte ein Zuhörer. Dem ist nichts hinzuzufügen.
Ein Narr in der Kapelle des Heilands
Flensburger Tageblatt | 10.05.2012 | Aus der Region - pop
Top-Konzerte an der Westküste
SHZ - Kreis Nordfriesland | 10.05.2012
Husum/Niebüll. Ein Rekordangebot von 54 Veranstaltungen präsentiert das ,,8.Folk-Baltica" - und die Westküste profitiert davon.(...)Das Programm "Methea" der dänischen Folkband Abild mit neu arrangierter Tanzmusik aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gilt als eine,,echte Perle" im deutsch-dänischen Folk-Baltica-Schwerpunkt.






